FAQ für iFS

Allgemeine Infos

Wo werden die iFS-Module hergestellt?

Die Module werden in den USA gefertigt. Die Auswahl der Bauelemente, die Fertigung und die Montage erfolgt nach MIL-Spezifikation.

Wie ist die Genehmigungs- und Rechtslage?

Die Fa. Graupner vertreibt ausschließlich genehmigte und für den Vetrieb in Deutschland/Europa erlaubte Produkte.

Gibt es die Möglichkeit, das iFS System einen Monat kostenlos zu testen?


wir danken für Ihre mail, haben aber leider keine Möglichkeit zu einem derartigen Test. Unsere Kalkulation läßt - zum Wohle der Kunden - hierzu keine Möglichkeit.

Es kursieren mittlerweile Gerüchte, dass die 2,4 GHz Module für die MX-22 nicht richtig funktionieren und es speziell bei den Jet Piloten einige Abstürze bereits gegeben hat. Können Sie dies bestätigen ?

Nach unserem Kenntnisstand gab es keine Abstürze mit mx-22 und iFS. Herr Otte und Herr Michel setzen für Ihre Großjets iFS-Systeme ein, allerdings in einer MC-24 und beide sind begeistert vom System.

 

In welcher Reihenfolge sollen Sender und Empfänger eingeschaltet werden?

Die Reihenfolge ist egal. Nach dem Einschalten scannt der Empfänger über das Band und sucht sich seinen Arbeitskanal. Dann wird das Sendemodul auf diesen Kanal gezogen. Dieser Vorgang dauert max. etwa 3,5 Sekunden. Wenn der Sender zuerst eingeschaltet wird, "zählen" die max. 3,5 Sekunden trotzdem erst ab dem Einschalten des Empfängers.

 

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Technische Infos

Stören sich 35 MHz und 2.4 GHz Anlagen?

Nein, ein paralleler Betrieb von iFS-Systemen und bestehenden 35-MHz-Anlagen ist möglich.

Sind Spektrum und iFS-Systeme und die unterschiedlichen Sender/Empfänger-Module jeweils untereinander kompatibel?

Spektrum ist zu iFS nicht kompatibel. Die beiden Systeme stören sich zwar nicht gegenseitig, aber ein Betrieb mit einem Spektrum-Empfänger und einem iFS-Sendemodul ist nicht möglich. Beide Systeme können jedoch ohne Störungen nebeneinander genutzt werden.

Mein Eigenbau Wettbewerbssegler ist im vorderen Teil des Rumpfes in Voll-CFK ausgeführt, sodass der iFS-Empfänger vollständig mit CFK "eingekapselt" wird. Sehr wahrscheinlich werden so Reichweite und Störanfälligkeit negativ beeinflusst?  Wäre es möglich, die Antenne des Empfängers zu demontieren und die so unterzubringen, dass ein einwandfreier Empfang erreicht wird - eventuell mit Koax-Verbinder?

Bei Voll-CFK ist kein befriedigender Betrieb mit einer innen angebrachten Antenne möglich. Wäre z.B. nur die Kabinenhaube aus einem anderen Material so wäre die Reichweite wieder ok. Die existierenden Empfänger lassen sich nicht für einen abgesetzten Betrieb der Antenne modifizieren. Wir haben neue Empfänger für derartige Anwendungsfälle in der Enwicklung.

Lassen sich die Antennen der Empfänger XR16 + XR20 auch vom Empfänger lösen und anderweitig im Modell unterbringen?  So lassen sich die Empfänger kaum im Fahrerhaus eines LKW´s unterbringen.

Die Antennen können bei beiden genannten Empfängern nicht abgesetzt betrieben werden. Wir haben jedoch iFS-Empfänger für Ihren Anwendungsfall in der Vorbereitung.

Gibt es Reichweitenbeschränkungen beziehungsweise -einschränkungen in der Empfangsqualität bei Regen, Dunst , Bäumen und Sträuchern in der Flugbahn?

Wir haben Hindernisse in der Flugbahn und verschiedene klimatische Bedingungen mit sehr guten Ergebnissen getestet. Wir gehen jedoch davon aus, dass der Einsatz des Modells auf einem "durchschnittlichen" Modellflugplatz erfolgt.

Da es bei EMs und WMs manchmal auch ordenlich regnet und der Wettbewerb nicht immer unterbrochen wird, wie sicher ist das System im Regen?

Wir haben Regen und leichten Nebel mit positivem Ergebnis getestet. Bei extrem hohem, nassen Gras geht aufgrund des Bodendämpfungseffekts die Reichweite (leicht) nach unten, aber das war bei den bisherigen Systemen auch schon so.

 

Die Antenne bei meiner MC-24 ist dreh- und kippbar. Welche Antennenposition ist für den Betrieb mit 2,4 GHz am besten?

 

Die Antenne ist drehbar ausgeführt und abhängig von der Positionierung ergeben sich verschiedene Hauptabstrahlwinkel. Generell werden Sie in Richtung der Längsächse (Antennenspitze) die geringeste Feldstärke verzeichnen. Wird der Sender so gehalten (evtl. durch ein Pult oder den individuellen Flugstil), dass die Antennenspitze während des Fliegens meistens zum Modell zeigt, empfehlen wir die Antenne zu kippen oder etwas zu drehen.

 

Ich habe den Eindruck, dass Ihr iFS-System während des Betriebes bei einer Störung die Frequenz nicht wechselt. Es hat den Anschein, dass das System sich lediglich beim Einschalten eine freie Frequenz sucht, jedoch hüpft es nie während des Betriebes, wenn eine Störung auftritt.


Das IFS-System setzt ein intelligentes Frequenzsprungverfahren ein, das bestimmte Kriterien, z.B. den Rauschanstieg über die Zeit sowie einen Schwellenwert für einen möglichen Sprung überwacht, und nach Auswertung über einen eigenen Algorithmus einen besser geeigneten Arbeitskanal sucht.
Im Falle einer Sättigung, also schlagartig einsetzendem, breitbandigem und besonders starkem Signal ist jedoch davon auszugehen, dass hiervon das ganze Band betroffen ist. Dann findet die "Intelligenz" des IFS-Systems auch keinen neuen und freieren Arbeitskanal.

 

Was muß ich bei der Auswahl der Stromversorgung für den iFS-Empfänger beachten?

Die Stromversorgung des iFS-Systems ist - wie bei anderen computergesteurten Empfängern auch - besonderes sorgfältig auszuführen. Achten Sie besonders auf die maximale Strombelastbarkeit der verwendeten Kontakte und auf einen ausreichenden Kabelquerschnitt in der Empfangsstromversorgung. Beachten Sie auch bitte, das im "Normallfall (Empfangsakku am Batterieanschluß)" die Summe des Stromes aller Servos über den Batterieanschluß des Empfängers und dessen Kontakte fließt.
Setzen Sie qualitativ hochwertige Schalter ein - oder verzichten Sie auf diese.

 

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Produkt Infos

Ich bin auf der Suche nach einem 8-Kanal iFS Empfänger mit stirnseitigem Steckerabgang. Warum bieten Sie diesen nicht an?

Empfänger mit stirnseitigen Servoanschlüssen befinden sich in der Entwicklung und werden Anfang 2008 zur Verfügung stehen.

Mit Freude habe ich gesehen, dass für die MC24 als Pultsender ein 2,4 GHz Modul in Planung ist ("Antenne oben raus") Können Sie schon sagen wann ein solches Modul voraussichtlich lieferbar sein wird?

Das MC-24 Pultsendermodul wird 2007 noch verfügbar sein.
Entgegen unserer ersten Abbildung wird die Antenne nicht in der Kugel, sondern auf Position "8" in der linken schrägen Blende (neben dem Instrument) untergebracht. Das Loch in der Alublende ist hierzu etwas aufzuweiten. Dadurch kann das "alte" 35 MHz Modul blitzschnell - durch Ausstecken einer Kabelverbindung - wieder eingesetzt werden.

Geht denn das Sendermodul Best.-Nr. 23100 dann später auch beim MX-24s Sender und bei der MC-24 ?? Oder paßt es nur in den MX-22 Sender?

Das Modul XM-J1 (Best.-Nr. 23100) paßt nur für Handsender.
Der spätere Umbau in die MC-24 wäre elektrisch möglich, wird aber nicht empfohlen, da hierbei mechanische Änderungen am Modul und am Sender vorgenommen werden müssen.
Für die MC-24 wird es Best.-Nr. 23102 (XM-J2) geben (Dezember 2007)
Für die MC-19/22 wird es Best.-Nr. 23103 (XM-J3) geben (Februar 2008)
Für die MX-24s wird es Best.-Nr. 23110 (XM-J4) geben (Frühjahr 2008).

Bitte informieren sie mich wann das iFS System für die Multiplex Profi 4000 zu erwarten ist.

Das Multiplex Profi iFS-Module steht vorraussichtlich ab Juni 2008 zur Auslieferung bereit.

Gibt es das neue iFS-System auch für mx16s-Sender?

Es ist aus heutiger Sicht nocht nicht abzusehen, ob und wann ein iFS-System für die mx-16s verfügbar sein wird.
Unsere Technischen Abteilungen prüfen derzeit die Möglichkeiten.

 

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Update Infos

Ist ein Hardwaretausch nötig?

Entgegen vieler Aussagen in einschlägigen Modellbau-Foren ist es nicht nötig irgendwelche Hardwarebauteile zu tauschen. Das Update auf die Version 3 ist ein reines Software - Update für HF-Modul und Empfänger.

 

Wie funktioniert das Updaten auf die iFS - Version 3 ?

HF-Modul und Empfänger müssen zum GRAUPNER-Service eingeschickt werden.

Achtung: Wenn möglich, verwenden Sie bitte unbedingt unsere iFS - Updatekarte. Die iFS - Updatekarte finden Sie auf unserer Website www.graupner-ifs-system.de zum Download.

 

Senden Sie Ihre iFS – Komponenten mit der iFS - Updatekarte bitte an folgende Adresse:  

Graupner GmbH & Co. KG
IFS – Update (Bitte unbedingt angeben!)
Henriettenstr. 94 - 96
73230 Kirchheim unter Teck

 

Warum kann ich das Update auf die Version 3 nicht mit Hilfe des Programmers Best.-Nr. 23300 selbst vornehmen?

Da bei dem Update auf die Version 3 auch die HF – Platinen von Empfänger und Sendermodul mit der neuesten Firmware - Version ausgestattet werden müssen, um das Hoppen über 16 Kanäle zu ermöglichen, ist es leider nicht möglich das Update mit dem iFS Programmer XZ-P1 (Best.-Nr. 23300) selbst auszuführen. Zukünftige Software - Updates können dann selbstverständlich mit Hilfe des Programmers selbst ausgeführt werden.

 

Ist das Update auf die Version 3 kostenpflichtig?

Das Update auf die Version 3 ist für Sie kostenlos.

(Bitte beachten Sie, dass nur freie Paketsendungen angenommen werden können)

 

Kann ich meine iFS-Komponenten bereits vor dem 26. November 2008 zu Ihnen einsenden?

Natürlich können Sie Ihre iFS - Komponenten der ersten Generation bereits vor dem 26. November 2008 zu uns einsenden. Bitte beachten Sie aber, dass eine Bearbeitung erst ab dem 26. November 2008 möglich ist. Ab dem 26. November 2008 garantieren wir Ihnen eine schnellstmögliche Abwicklung Ihres Updateauftrages, der für Sie natürlich kostenlos ist.

 

Nach dem Update auf die Version 3 lassen sich meine Empfänger nicht binden

Haupt-Empfänger binden:

Schalten Sie den Graupner | iFS-Empfänger ein.

Nach 3 Sekunden beginnt die Status-LED rot zu blinken.

Drücken und halten Sie den Programmiertaster, bis die LED erlischt und dann grün leuchtet. Lassen Sie den Taster dann los.

Die STATUS-LED wird orange blinken. Dies zeigt an, dass der Empfänger nun auf einen
Graupner | iFS-Sender zum Binden wartet.
Sender:

Die Modulation des Senders muss zunächst korrekt eingestellt worden sein, wie eingangs beschrieben, z.Zt also auf PPM, MPX, PPM18 oder PPM24. Drücken und halten Sie den PROG-Taster des Graupner | iFS-HF-Moduls, während Sie den Sender einschalten. Halten Sie den Taster gedrückt, während die Status-LED zunächst erlischt und dann grün leuchtet. Lassen Sie den PROG-Taster los. Sobald der PROG-Taster losgelassen wird, sollten sich alle Komponenten binden. Alle STATUS-LEDs schalten gleichzeitig auf grün, wenn ein erfolgreicher Bindungsvorgang erfolgt ist. Sollte eine STATUS-LED nicht grün leuchten, wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
Schalten Sie Sender und Empfänger danach aus.

Ihr Graupner | iFS-System ist nun betriebsbereit.

 

Die Reichweite beim Reichweitentest in der Version 3 ist wesentlich geringer als bisher. Warum ist das so?

Während des Reichweitentests ist die Reichweite Ihres Graupner|iFS Systems v3.0 beachtlich geringer, als mit früheren Versionen. Das kommt daher, weil die Sendeleistung bei gedrücktem PROG-Taster nun 25 Mal kleiner als bei früheren Versionen ist.

Bitte beachten Sie hierzu die Angaben in der Bedienungsanleitung.

 

Warum flackert die Status-LED am Sender ständig?

Am "Flackern der Staus-LED" erkennen Sie den ständigen Frequenzwechsel, den das Modul bei eingestelltem Hopping Code 2,3,4,5 ausführt.

 

Meine Empfänger-LED leuchtet orange, was bedeutet das?

"Wenn die Empfänger-LED orange leuchtet ist die Unterspannungs-Warnanzeige aktiv.

Die Spannung ist oder war dann unter 4,4 V. Meistens ist der Akku nicht voll geladen oder der Akku "verträgt sich nicht" mit starken (Digital-) Servos.

Ein kurzer Einschaltimpuls kann schon dafür sorgen, dass die Warnanzeige anspringt.

Bitte achten Sie darauf, dass die Akkus für den Flugbetrieb vollgeladen sind.

Achten Sie auf leichtgängige Rudergestänge, und messen Sie unbedingt den Spannungsabfall über einem evtl. verbauten Schalterkabel. Wir haben in der Praxis Kabel vermessen, die bis zu 0,7V "fressen", die dann natürlich am Empfängereingang fehlen.

Ein Betrieb des IFS-Systems ist mit einer Spannung bis hinunter zu 3,0 V möglich, dennoch sollte die orange Warnanzeige nicht misachtet werden, da sie in den meisten Fällen auf eine unterdimensionierte Stromversorgung hindeutet.

Bitte beachten Sie, dass der Erfolg eines guten Fluges und der abschliessenden Landung eine perfekte Stromversorgung vorraussetzt. Sollten Sie trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Kabel ordentlichen Querschnitts, minimalen Übergangswiderständen der Steckverbindungen die Empfänger-LED nicht zum dauerhaften grün leuchten bringen können, ziehen die Servos zu viel Strom aus dem System. Bitte denken Sie dann darüber nach, einen 5-zelligen Akku zu verwenden."

 


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