Update Infos iFS-Version 3
Ist ein Hardwaretausch nötig?
Entgegen vieler Aussagen in einschlägigen Modellbau-Foren ist es nicht nötig irgendwelche Hardwarebauteile zu tauschen. Das Update auf die Version 3 ist ein reines Software - Update für HF-Modul und Empfänger.
Wie funktioniert das Updaten auf die iFS - Version 3 ?
HF-Modul und Empfänger müssen zum GRAUPNER-Service eingeschickt werden.
Achtung: Wenn möglich, verwenden Sie bitte unbedingt unsere iFS - Updatekarte. Die iFS - Updatekarte finden Sie auf unserer Website www.graupner-ifs-system.de zum Download.
Senden Sie Ihre iFS – Komponenten mit der iFS - Updatekarte bitte an folgende Adresse:
Graupner GmbH & Co. KG
IFS – Update (Bitte unbedingt angeben!)
Henriettenstr. 94 - 96
73230 Kirchheim unter Teck
Warum kann ich das Update auf die Version 3 nicht mit Hilfe des Programmers Best.-Nr. 23300 selbst vornehmen?
Da bei dem Update auf die Version 3 auch die HF – Platinen von Empfänger und Sendermodul mit der neuesten Firmware - Version ausgestattet werden müssen, um das Hoppen über 16 Kanäle zu ermöglichen, ist es leider nicht möglich das Update mit dem iFS Programmer XZ-P1 (Best.-Nr. 23300) selbst auszuführen. Zukünftige Software - Updates können dann selbstverständlich mit Hilfe des Programmers selbst ausgeführt werden.
Ist das Update auf die Version 3 kostenpflichtig?
Das Update auf die Version 3 ist für Sie kostenlos.
(Bitte beachten Sie, dass nur freie Paketsendungen angenommen werden können)
Kann ich meine iFS-Komponenten bereits vor dem 26. November 2008 zu Ihnen einsenden?
Natürlich können Sie Ihre iFS - Komponenten der ersten Generation bereits vor dem 26. November 2008 zu uns einsenden. Bitte beachten Sie aber, dass eine Bearbeitung erst ab dem 26. November 2008 möglich ist. Ab dem 26. November 2008 garantieren wir Ihnen eine schnellstmögliche Abwicklung Ihres Updateauftrages, der für Sie natürlich kostenlos ist.
Nach dem Update auf die Version 3 lassen sich meine Empfänger nicht binden
Haupt-Empfänger binden:
Schalten Sie den Graupner | iFS-Empfänger ein.
Nach 3 Sekunden beginnt die Status-LED rot zu blinken.
Drücken und halten Sie den Programmiertaster, bis die LED erlischt und dann grün leuchtet. Lassen Sie den Taster dann los.
Die STATUS-LED wird orange blinken. Dies zeigt an, dass der Empfänger nun auf einen
Graupner | iFS-Sender zum Binden wartet.
Sender:
Die Modulation des Senders muss zunächst korrekt eingestellt worden sein, wie eingangs beschrieben, z.Zt also auf PPM, MPX, PPM18 oder PPM24. Drücken und halten Sie den PROG-Taster des Graupner | iFS-HF-Moduls, während Sie den Sender einschalten. Halten Sie den Taster gedrückt, während die Status-LED zunächst erlischt und dann grün leuchtet. Lassen Sie den PROG-Taster los. Sobald der PROG-Taster losgelassen wird, sollten sich alle Komponenten binden. Alle STATUS-LEDs schalten gleichzeitig auf grün, wenn ein erfolgreicher Bindungsvorgang erfolgt ist. Sollte eine STATUS-LED nicht grün leuchten, wiederholen Sie die gesamte Prozedur.
Schalten Sie Sender und Empfänger danach aus.
Ihr Graupner | iFS-System ist nun betriebsbereit.
Die Reichweite beim Reichweitentest in der Version 3 ist wesentlich geringer als bisher. Warum ist das so?
Während des Reichweitentests ist die Reichweite Ihres Graupner|iFS Systems v3.0 beachtlich geringer, als mit früheren Versionen. Das kommt daher, weil die Sendeleistung bei gedrücktem PROG-Taster nun 25 Mal kleiner als bei früheren Versionen ist.
Bitte beachten Sie hierzu die Angaben in der Bedienungsanleitung.
Warum flackert die Status-LED am Sender ständig?
Am "Flackern der Staus-LED" erkennen Sie den ständigen Frequenzwechsel, den das Modul bei eingestelltem Hopping Code 2,3,4,5 ausführt.
Meine Empfänger-LED leuchtet orange, was bedeutet das?
"Wenn die Empfänger-LED orange leuchtet ist die Unterspannungs-Warnanzeige aktiv.
Die Spannung ist oder war dann unter 4,4 V. Meistens ist der Akku nicht voll geladen oder der Akku "verträgt sich nicht" mit starken (Digital-) Servos.
Ein kurzer Einschaltimpuls kann schon dafür sorgen, dass die Warnanzeige anspringt.
Bitte achten Sie darauf, dass die Akkus für den Flugbetrieb vollgeladen sind.
Achten Sie auf leichtgängige Rudergestänge, und messen Sie unbedingt den Spannungsabfall über einem evtl. verbauten Schalterkabel. Wir haben in der Praxis Kabel vermessen, die bis zu 0,7V "fressen", die dann natürlich am Empfängereingang fehlen.
Ein Betrieb des IFS-Systems ist mit einer Spannung bis hinunter zu 3,0 V möglich, dennoch sollte die orange Warnanzeige nicht misachtet werden, da sie in den meisten Fällen auf eine unterdimensionierte Stromversorgung hindeutet.
Bitte beachten Sie, dass der Erfolg eines guten Fluges und der abschliessenden Landung eine perfekte Stromversorgung vorraussetzt. Sollten Sie trotz leichtgängiger Gestänge, vollem Akku, Kabel ordentlichen Querschnitts, minimalen Übergangswiderständen der Steckverbindungen die Empfänger-LED nicht zum dauerhaften grün leuchten bringen können, ziehen die Servos zu viel Strom aus dem System. Bitte denken Sie dann darüber nach, einen 5-zelligen Akku zu verwenden."

